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Sieben auf einen Streich - Eins

Die Stadt Duisburg hat sieben Künstler*innen eingeladen, vor oder an jeder der sieben Duisburger Bezirksverwaltungsstellen eine temporäre Kunstinstallation zu schaffen. Sie sollen ein „Dankeschön“ an die Bürgerinnen und Bürger für deren umsichtiges Verhalten in der Corona-Krise sein und gleichzeitig ein Aufruf, sich weiterhin so vorbildlich zu verhalten. Unter der Überschrift "Sieben auf einen Streich" möchte ich die Ergebnisse dieser Kunstaktion vor eurer Haustür vorstellen. Heute: "Baut Brücken - keine Mauern" von Marion Ruthardt und Gregor Wosik am Bezirksamt Meiderich/Beeck:

Will man hinunter zur U-Bahn am Meidericher Bahnhof, stolpert man quasi darüber: über das große dreidimensionale Street-Art-Motiv!

 

Zwei Hände tun hier das, was uns in der Coronazeit mit ihren AHA-Regeln immer noch untersagt ist: sie schütteln sich zum Gruß. Und alle, die bereits vergessen haben, was das bedeutet, können den Sinn der Geste und des Werks direkt noch einmal nachlesen: Wir sollten uns annähern, respektieren, uns die Hand reichen, egal ob wir schwarz sind oder weiß, Mann oder Frau ... Eine Message, die sicherlich nicht nur in Zeiten von "Abstand halten" und "Black Lives matter" immer wieder betont werden darf: "Brücken bauen, keine Mauern!"

 

Wer beim Anblick des Kunstwerkes Lust bekommt, selbst einmal Straßenmaler*in bzw. Streetartist zu werden, kann bei der Künstler*in aus Rheinhausen einen Workshop belegen! Na dann mal ran ans Pflaster!

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