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Herzlage Buchholz

In der Rangliste der nachgefragten Stadtteile Duisburgs ist Buchholz mittlerweile ganz vorne: Der gewachsene Stadtteil im Duisburger Süden ist begehrt durch die Nähe zum weitläufigen Freizeit-, Naherholungs- und Naturschutzgebiet Sechsseenplatte. Zwei Bäche führen an Buchholz vorbei und sind sogar "Grenzflüsse", die Anger und der Dickelsbach.

 

Buchholz entstand aus einzelnen Gehöften auf dem Gebiet des Huckinger Gemarkenwaldes, der vorwiegend aus Buchen bestand, daher der Name. Die heutige Sittardsberger Allee war früher zum Beispiel ein sogenannter Hauweg, ein Waldweg, der durch regelmäßiges Freihauen passierbar gehalten wurde. Sittard ist dabei ein niederrheinischer Ausdruck für Anhöhe.

 

Das alles hört sich nach viel Grün und viel Muße an. Und in der Tat fühle ich mich bei meinem sonnigen Spaziergang durch eine Buchholzer Siedlung, als wäre ich in einem kleinen idyllischen Dorf gelandet. Gepflegte Vorgärten, ruhige Straßen, dekorierte Fenster ... Absolute Stille.

An der Münchner Straße ist da schon etwas mehr Leben. Sie ist das kleine "Zentrum" von Buchholz. An diesem Dreh- und Angelpunkt mitten im Herzen des Stadtteils gibt es an zwei Tagen der Woche sogar einen kleinen Markt mit regionalen Produkten.

Hier steht auch die Kirche St. Judas Thaddäus. Die Pfarrkirche schließt alle katholischen Gemeinden im Stadtbezirk Duisburg-Süd zusammen. Das wunderschöne Gebäude mit einer imposanten Orgel wurde im neugotischen Stil errichtet.

Und wer trotzdem mal wegwill, um anderes zu sehen der findet an der Münchener Straße auch noch einen Bahnhof, mit Anschluss an die große weite Welt. Na also ...

Fotos: Verena Meyer

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