· 

Grubenlampe im Nebel

Nach unserem Besuch bei "Tiger & Turtle" machen wir mal wieder Halden Hopping und sehen uns heute das Geleucht auf der Halde Rheinpreußen in Moers-Meerbeck an.

 

Die Anhöhe wurde tatsächlich aus - festhalten - 42 Millionen Tonnen Bergematerial aufgeschüttet. Irre!

 

Der 30 Meter hohe und 115 Tonnen schwere Lichtturm in Form einer Grubenlampe ist aufgrund seiner besonderen Silhouette, einem Zylinder mit
geschwungem Haken und der knallroten Farbe bereits von weit her zu sehen. Erinnert ihr euch noch an den Spaziergang rund um den Uettelsheimer See? Auch von dort aus haben wir die Landmarke bereits sehen können.

 

Aber wenn man so direkt davor steht, ist sie natürlich noch imposanter. Geschaffen wurde die Landmarke vom Künstler Otto Piene als Sinnbild für die Grubenarbeit mit ihren besonderen Bedingungen und Gefahren. Und das macht Sinn, denn auch im nahe gelegenen ehemaligen Steinkohlenbergwerk Zeche Rheinpreußen wurde hart gearbeitet.

 

Den besonderen Weitblick dorthin haben wir heute aufgrund der Wetterlage leider nicht, aber den Rhein können wir sehen. Immerhin.

Foto: Verena Meyer

Kommentar schreiben

Kommentare: 0