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Ab in den Wald

An so einem langen Wochenende mit Sonne kann man doch mal wieder in den Wald gehen. Und am Rehweg gibt es dabei noch etwas Besonderes zu sehen. Die Forstverwaltung Duisburg hat nämlich ein neues Zuhause bekommen. Ein schmuckes Gebäude aus Lärchenholz mit asymmetrischem Satteldach in ökologisch nachhaltiger Bauweise. Das dient den Mitarbeitenden nun als Betriebsunterkunft. Ein idyllischer Ort auch, um Pause zu machen!

 

Die asymmetrische Dachform reagiert auf die ungleichen Raumtiefen des Grundrisses und greift die markante Dachform der auf dem Gelände vorhandenen Fahrzeughalle auf. Der große Dachüberstand schützt ... die Fassade vor Witterungseinflüssen und erzeugt  ... ein Spannungsfeld zwischen traditionellen und zeitgenössischen Bauformen, schreiben die Architekten. Ich sag einfach nur: Sieht spannend aus und liegt fantastisch. Auf der rückseitigen Terrasse des Hauses hat man z. B. einen tollen Blick ins Grün, auf Teich und Bienenhäuser.

 

Und was tut die Forstverwaltung, wenn sie hier nicht gerade Päuschen macht? Sie ist zuständig für die Pflege und Entwicklung der städtischen Waldflächen. Dabei geht es neben waldbaulich-wirtschaftlichen Zielen immer auch um die Förderung von Wald als Ort der Entspannung und Erholung direkt vor der Haustür: zum Wandern, Joggen, Reiten oder Fahrradfahren. Also erholt euch gut beim Ausflug!

Und noch zur Ergänzung: Auf der anderen Seite des Weges steht das ehemalige Privatforsthaus. 1871 von Julius Curtius errichtet wurde dem Förster hier ehemals Wohnrecht eingeräumt. Ein Schild an der Mauer erinnert daran.

 

So jetzt aber ab in den Wald.

Fotos: Verena Meyer

Quelle: www.cube-magazin.de

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