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Mercator is the one!

Was Mozart für Salzburg ist Mercator für Duisburg: the one and only! Bereits zu seiner Zeit galt er als einer der bedeutendsten Kartografen. Seine „Mercator-Projektion“ ist bis zum Aufkommen des GPS für die Navigation in See- und Luftfahrt unverzichtbar gewesen.

 

Kein Wunder also, dass nicht nur eine handgefertigte Schokokugel seinen Namen trägt, sondern der bekannteste Bürger der Stadt überall in Duisburg anzutreffen ist:

 

Kommt man am Hauptbahnhof in Duisburg an und geht in Richtung City, stößt man als Erstes auf die Mercatorstraße. Hier steht das moderne Bürogebäude Mercator One.

 

Für die, die eher auf Altbau stehen, ist direkt vis à vis auf der Königstraße das Mercatorhaus interessant. Es ist eines der wenigen Originale aus der Gründerzeit mit wunderschön verzierter Fassade, repräsentativem Treppenaufgang und charakteristisch hohen Decken in den Innenräumen.

Um die Ecke im City Palais befindet sich die Mercatorhalle, das Zuhause der Duisburger Philharmoniker mit Tagungsbereichen und Mercator-Lounge für Empfänge und Konferenzen in elegantem Rahmen.

 

Ganz am Ende der Fußgängerzone stößt man auf den Burgplatz. Hier steht ein Brunnen zu Ehren von Mercator und in der an den Platz angrenzenden Salvatorkirche ist der berühmte Karthograf begraben.

 

In unmittelbarer Nähe zu Kirche und Rathaus, auf der Fläche zwischen Gutenberg- und Oberstraße, da, wo der Wissenschaftler einst gelebt und gearbeitet hat, soll nun das Mercatorviertel entstehen. Die Rekonstruktion des Mercatorensembles, bestehend aus Mercator- und Ott-Vogel-Haus, ist das Ziel. Daneben entsteht ein modernes Wohnviertel inmitten der Duisburger Altstadt.

 

Verfolgt man wiederum die Gutenbergstraße bis zur Ecke Kuhlenwall, kommt man zum Kunstwerk "Hommage à Mercator", geschaffen vom Bildhauer Friedrich Werthmann zum 450. Geburtstag Mercators. Die kugelförmige Skulptur war vormals Bestandteil der Brunnenmeile und wurde dann am Kuhlenwallkarree aufgestellt.

 

Natürlich steht der ehemalige Lehrer Mercator auch für Bildung und so hieß die Duisburger Universität jahrelang "Gerhard-Mercator-Universität", bevor sie mit der Stadt Essen fusionierte. Geblieben ist das Mercator-Gymnasium im Dellviertel, welches seinem Namenspatron weiterhin alle Ehre erweist.

Fotos: Verena Meyer

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