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Grachtenglück

Wenn das Wochenende naht und ein Ziel für den Sonntagsspaziergang gesucht wird, bietet sich der Innenhafen in Duisburg immer wieder an. Hier kann man seine Runden ums Wasser ziehen und gemütlich einkehren.

 

Je nachdem, auf welcher Seite man den Rundgang startet, trifft man auf spannende Gebäude wie das Landesarchiv, welches sich am Ufer entlangschlängelt oder die Küppersmühle, das imposante Museumsgebäude.

 

An der Marina kann man Schiffe zählen und Grachten betrachten :-). Das Wort Gracht ist ja allgemein der niederländische Begriff für Kanal oder Wassergraben. Und diese Kanäle gibt es hier eben auch. Neben der Speicher- und der Hansegracht zählt die Holzgracht dazu, entstanden 1997 bis 1999 nach den Plänen Forsters.

 

Alle drei sind ebenso schön wie nützlich: Zum einen dienen die künstlichen Gewässer dem Abfluss des Niederschlagwassers von Dächern und Grundstücken in das Becken des Innenhafens und sind derart Teil der ökologischen Gesamtkonzeption des Innenhafens. Zum anderen fügen sie sich einfach wunderbar in die Hafenatmosphäre ein und sind attraktive Plätze, an denen man sich gerne aufhält.

 

Also macht euch auf zum Sonntagsspaziergang, denn Grachten machen glücklich.

Tipp: An der Holzgracht werden zurzeit neue Wohngebäude geschaffen. Ganz oben im Penthouse hat man einen tollen Blick über das ganze Quartier. Lust an der Gracht zu wohnen? www.quester.de

Fotos: Verena Meyer

https://www.innenhafen-portal.de/standort/holzgracht/

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